Meine Geschichte

Pferde waren mein Mädchentraum, der sich dann erst sehr viel später in meinem Leben verwirklicht hat.


Aufgewachsen in einer Familie in der Träume keinen Raum hatten,  waren sie mein heimlicher Traum. In meiner Wirklichkeit war ich Indianerin und hatte nur meinen Stamm verloren, war mein Fahrrad in Wirklichkeit mein Pferd, machte ich mich heimlich immer wieder auf den Weg um zu meinem Stamm und meinen Pferden zurückzufinden … hinter dem riesengroßen Nachbarsgarten verließ mich dann meist schon der Mut weiter in die unbekannte Welt hinaus zu ziehen …


Irgendwann, als ich schon gar nicht mehr damit rechnete kam es dann zu mir, das erste Pferd. Graciella, die Sanfte und Schöne, sie gehörte einer Freundin und ich durfte mich mit um sie kümmern, auch reiten.


Für mich war von Anfang an klar wie ich reiten lernen wollte … keine Hilfsmittel, keine Regeln, keine ewigen Kreise in irgendwelchen Hallen gehen … sondern mich mit dem Pferd bekannt machen, mich befreunden, es höflich bitten ob es mich trägt … dann draufsetzen und los geht es …


So ungefähr fing es dann auch an … reiten ohne Gebiss, ohne Sattel, einziges Hilfsmittel ein Halfter mit Zügeln, auf das ich heute auch sehr gern verzichte …
Seit 2011 habe ich meine eigene Stute, habe mich weiterentwickelt und natürlich durfte ich feststellen das „höfliches Fragen“ auf menschlich meiner dominanten Leitstute sehr häufig noch nicht einmal ein müdes Lächeln entlockt … sprich, dass sie überhaupt gar keine Reaktion zeigt, weil sie höfliche menschliche Anfragen einfach nicht versteht …


Also fing ich an „pferdisch“ zu lernen. Die Basis bildete hierbei in allererster Linie mein Zusammensein mit Pferden, vor allem meine Kommunikation mit Siddha, meiner Stute. Darauf aufbauend haben mich folgende Richtungen und großartigen Lehrer inspiriert, unterstützt und mir geholfen meinen Mädchentraum von der Freundschaft und Verbundenheit mit meinem Pferd und vom leichten freien Reiten zu verwirklichen …
Linda Kohanov – Pferdegestützte Psychotherapie, Thomas Günther – Pro Ride, Pat Parelli – Naturel Horsemanship, Edwin Witwer – AsvaNara, Klaus Ferdinand Hempfling, Alexander Nevzorov, Kenzie Dysli & Caroline Willer


Ihnen allen möchte ich meinen Respekt, meine Achtung und meinen Dank aussprechen. Für ihren Mut neue Wege zu beschreiten, sich teilweise unbeliebt zu machen in einer restriktiven, konsum- und profitorientierten Leistungspferdewelt und für ihren unermüdlichen Einsatz für diese wunderbaren Wesen, die Pferde.

Meine Vision – Ein Platz für Pferde und Menschen

Mit der EPONA Ranch ist ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen.

Der Grundstein ist gelegt ... nun darf alles wachsen und sich weiterentwickeln.

 

Momentan schreibe ich fleißig an meinem Buch:

Vom Pferdetraum zum Traumpferd

Eine SelbstErfahrungsReise zum WESENtlichen

 

Das Konzept einer grundlegenden Ausbildung von Mensch und Pferd wird gerade fertig.

Dieses Training wird dem Menschen helfen, sich selbst so zu formen und weiterzuentwickeln, dass er die Fähigkeiten erlangt, solch starke, reaktionsschnelle und im Herzen wilde Wesen wie Pferde es sind, zu leiten, zu reiten und das Vertrauen dieser edlen Tiere zu gewinnen.

Das Training beginnt im März 2020 beginnen. Vorraussetzungen für die Teilnahme sind ein eigenes Pferd, Grundkenntnisse im Umgang und Reiten, die Bereitschaft umzudenken, umzulernen, sich auf neue Erfahrungen einzulassen, die eigenen Grenzen zu überschreiten und neue Wege zu gehen. Die Gruppe wird klein gehalten, max. 8 Teilnehmer, bitte rechtzeitig anmelden.